Podcast Konzept und Strategie – starte deinen Podcast mit der Vorlauten Vorlage

Podcasts sind eine sehr beliebte Content Marketing Methode. In diesem Text erfährst Du, wieso Podcasts so effektiv sind und wie Du die passende Strategie entwickelst, damit Deine Themen richtig zur Geltung kommen. Außerdem bekommst Du Werkzeuge an die Hand, um ein eigenes Podcast-Konzept zu erstellen.

Wieso sind Podcast so beliebt und effektiv?

Für die Beliebtheit von Podcasts gibt es einen primären Grund – man kann sie nebenbei hören. Podcasts binden nicht die visuellen Ressourcen, wie es bei geschriebenen Blogs oder bei Videos der Fall ist. Die Informationen werden nur über den auditiven Kanal aufgenommen und zuhören kann man bei vielen Gelegenheiten. Dazu gehören Haushaltsarbeiten, Sport, Spaziergänge und einfache körperliche Betätigungen. Auch beim Pendeln mit dem Auto oder mit den Öffis ist es üblich, Podcasts zu hören. Es gibt sogar Podcasts, die zum Einschlafen gehört werden.

Die auditive Wahrnehmung ist die wohl ausgeprägteste bei allen Menschen ohne Hör- und Wahrnehmungsstörungen. Schon im Mutterleib nehmen Kinder Stimmen wahr. Die Wahrnehmung der gesprochenen Sprache ist darum sehr ausgeprägt. So werden die Informationen über den auditiven Kanal besser erfasst und effizienter verarbeitet. Dies ist ein riesiger Vorteil. Ein Podcast ist eine großartige Möglichkeit, diese menschliche Eigenheit zu nutzen, um Ideen, Informationen und auch ggf. Werbung an die richtigen Zuhörer*innen heranzubringen.

Wie erstelle ich ein Podcast-Konzept?

Schwarzer Hintergrund darauf ein Neonschild mit den Worten do something great

Um planvoll vorzugehen, ist ein Konzept für Dein Podcast-Projekt notwendig. Es bildet das Fundament, auf dem Dein Podcast aufgebaut werden kann. Welche grundsätzlichen Überlegungen Du im Vorfeld machen solltest und was Dir dabei helfen kann, erfährst Du weiter im Text.

Podcast-Ziele setzen

Da Du diesen Text liest, wirst Du Dir schon erste Gedanken zu Deinem zukünftigen Podcast gemacht haben. Vielleicht hast Du schon eine ungefähre Vorstellung davon, welchen Zweck dieser erfüllen soll. Schreibe ganz genau auf, welche Ziele Du mit dem Podcast erreichen willst – das hilft beim fokussierten Vorgehen.

Der Mehrwert eines Podcast für Dich, Dein Unternehmen oder für Deine Kunden kann beträchtlich sein. Wie oben beschrieben ist diese Art des Content Marketings besonders effektiv. Die Nahbarkeit gesprochener Sprache erzeugt Vertrauen und dies ist die perfekte Grundlage für Marketing und PR. Souveräne Sprecher*innen wirken kompetent und vertrauenswürdig, das kann einen großen positiven Impact auf Deine Ziele haben.

Folgende Ziele kannst Du mit einem Podcast erreichen:

  • Vertrauensaufbau bzw. -steigerung bei Zuhörenden
  • Community aufbauen
  • Brand Awareness, auch für Personal Brands
  • Image verbessern
  • Ein Element eines „Selling Funnels“ aufbauen
  • Recruiting – Arbeitgebermarke

Dir ist sicherlich schon aufgefallen, wie effektiv Gespräche sind, wenn Du für die Erreichung Deiner Ziele Menschen überzeugen musst. Podcasts haben einen vergleichbaren Effekt, nur erreichen sie viel mehr Menschen, in Bezug auf die Effizienz sind sie damit unübertroffen.

Ob es um Dich persönlich als Marke geht oder um Dein Unternehmen – ein Podcast kann Dir beim Aufbau einer aktiven Community helfen, als ein Element eines „Selling Funnels“ fungieren oder das Recruiting für Dein Unternehmen erleichtern. In dem Du dein Leitbild, oder ggf. die Philosophie deines Unternehmens bzw. deiner Arbeitsweise vermittelst, kannst Du auch eine Verbesserung deines Images erreichen.

Achte darauf, dass Du die Ziele konkret formulierst. Zum Beispiel, anstatt: „Unterstützung beim Recruiting“, schreibe: „Wir wollen die Anzahl und die Qualität der eingehenden Bewerbungen steigern, in dem wir unser Image als Arbeitgeber Marke verbessern“. Mit einer konkreten Formulierung der Ziele, kannst Du die Effektivität besser analysieren. Spätere Auswertungen sind essenziell, um den Mehrwert des Podcast für das Unternehmen zu erfassen.

Zielgruppe bestimmen

Eine gutaussehende Frau im besten Alter mit angegrauten Haaren und einem charmanten lächeln. Sie hält eine Kaffeetasse währen sie durch Kopfhörer sich einen Podcast anhört.

Wenn Du die Ziele formuliert hast, dann ist es auch einfacher, die Adressaten zu bestimmen. Mit der Definition der Zielgruppe schaffst Du dir weitere nützliche Rahmenbedingungen für die Erstellung des Konzepts, für die Auswahl des Hosts und ggf. der Gäste. Auch hier gilt, je genauer, desto besser.

Folgende Fragen solltest du nach der Bestimmung der Zielgruppe beantworten können:

  • Wie ist die Altersstruktur des potenziellen Publikums?
  • Welchem Geschlecht ordnen sich die Zuhörenden zu?
  • Welche Werte vertreten die potenziellen Zuhörer*innen?
  • Welche Interessen und welche Ausbildung haben sie?
  • Welche Lebensentwürfe sind bei den potenziellen Hörern tendenziell beliebt?
  • Wie ist der Alltag der Adressierten strukturiert, bei welchen Gelegenheiten wird mein Podcast gehört? (u.a. relevant für die Länge der Folgen)
  • Mit wem, wann besprechen die Adressierten die Themen des Podcast?

Marktanalyse (Benchmark-Analyse)

Die Ergebnisse aus der Benchmark-Analyse sind im Verlauf der Podcast-Konzeption an mehreren Stellen wichtig und sind für die Destillation deines USP von großer Bedeutung.

Das Vorgehen ist dabei recht banal. Als Erstes stelle eine Liste zusammen mit den Podcasts, die sich mit dem gleichen oder verwandten Themengebieten auseinandersetzen. Höre dir einige Folgen an und notiere dabei die Kernpunkte wie Zielgruppe, Themen bzw. Perspektiven, Formate, etc. Im Verlauf der Analyse notiere Dir auch Fragen, die bei Dir offenbleiben, oder Perspektiven, die in den Podcast nicht beleuchtet wurden.

Bei der Themenbestimmung nutzt Du die Erkenntnisse aus der Analyse, um Themen hervorzuheben, die gar nicht, zu wenig bzw. nicht ausführlich genug behandelt werden.

An diesem Punkt der Konzeptentwicklung beginnt sich dein USP zu kristallisieren. Werde Dir Deiner Perspektive und Expertise bewusst. Das hilft Dir die Themen zu bestimmen, über die in deinem Podcast gesprochen werden soll.

Themen bestimmen

Nachdem die Zielgruppe bestimmt ist, sind die Themen dran. Die Themenauswahl basiert auf den Erkenntnissen aus der Zielsetzung, aus der Zielgruppenanalyse und aus der Benchmark-Analyse. Im Zentrum stehen die adressierten Zuhörer*innen, denn für sie machst du den Podcast. Schreibe zuerst alle Themengebiete auf, welche die Adressierten potenziell interessieren. Lass Dich an dieser Stelle noch nicht von deinen Zielsetzungen einschränken. Als Nächstes schreibst Du zu jedem Themengebiet die wichtigsten fünf (oder ggf. mehr) Unterthemen.

Beispiel:

Themengebiet: Freizeitsport

Unterthemen: Ausgleichssport, Fett-Abbau, Muskel-Aufbau, Ernährung, Sport und Familie, Sport und Arbeit, Sport und mentale Gesundheit, etc.

Tipp: Als Methode zum Sammeln der Ideen kannst du mit Brainstorming anfangen, um unbewertet, assoziativ, unsortiert alles zu notieren, was dir zum Thema einfällt. Danach kannst du mit Hilfe einer Mindmap das notierte in Kategorien und Unterkategorien sortieren, um einen besseren Überblick zu bekommen.

Als Nächstes setze Deine Ziele dagegen und behalte alle Themengebiete und Unterthemen, welche mit Deinen Zielsetzungen Berührungspunkte haben. An dieser Stelle können Dich auch Überraschungen erwarten – wenn Dir bewusstwird, wie viele Berührungspunkte existieren. Das ist Dein Fundus an Podcast-Themen. Setze nun die Ergebnisse aus der Marktanalyse dagegen. Plane Deine Themen so, dass Du mindestens ein halbes Jahr Content damit produzieren kannst.

Nun hast Du deine Themen zusammengetragen, im nächsten Schritt geht es, um das passende Format für Dein Podcast.

Podcast-Format bestimmen

Dein Fundus an Themen ist nun angepasst an Deine Zielgruppe, Deine Ziele, Deine Perspektive und Expertise. Jetzt geht es darum zu entscheiden, im welchen Podcast-Format diese Themen am besten zum Vorschein kommen. Hierbei stehen Dir mehrere Formate zur Auswahl.

Solo-Podcast

Ein Solo-Podcast eignet sich besonders, wenn Deine Expertise und Perspektive den nötigen Mehrwert mit sich bringen und ein Monolog ausreicht. Besonders für Nachrichten, Wissenswertes und Bildung sind Soloformate geeignet. Folgen solcher Formate sind in der Regel 1 bis 20 Min. lang und damit die kürzesten.

Co-Hosted-Podcast

Wenn Deine Themen besonders in einer Unterhaltung zu Geltung kommen, eignet sich ein Co-Hosted-Podcast. Die Hosts sind bei diesem Format gleichberechtigt. Solche Podcast-Formate leben von der Spannung und Dynamik zwischen den Hosts. Sie sind in der Regel locker und unterhaltsam. Besonders geeignet sind solche Formate für philosophische Gespräche, Alltagsthemen, Popkultur und für Gespräche über tagesaktuelles Geschehen. Die Folgenlänge kann bei diesem Format stark variieren, üblich sind Zeitspannen von 30 Minuten bis zu zwei Stunden.

Interview-Podcast

Spannende Gesprächspartnerinnen bringen die nötige Würze für Deine Themen? Dann lade Interviewpartnerinnen in das Studio ein und bringe verschiedene Perspektiven zur Geltung. Mit den richtigen Experten wird Dein Interview-Podcast wissenschaftliche und politische Themen bestens beleuchten. Doch auch Themen aus den Bereichen Business und Lifestyle können sehr gut im Rahmen eines Interviews besprochen werden. Interview Formate erfordern einen höheren Organisationsaufwand. Die Hosts müssen sich auf die Gesprächspartner*innen vorbereiten, Fragen formulieren und ggf. sich in das Thema vertiefen, welches in der jeweiligen Folge besprochen wird. In Abhängigkeit vom Themengebiet und der Tiefe der Auseinandersetzung können Folgen eines Interview-Podcasts zwischen 15 Minuten und mehreren Stunden dauern.

Roundtable-Podcast / Panel-Podcast

Bei einem Talk-Format, mit mindestens 3 Teilnehmern kann das Publikum auf diverse Themen aufmerksam gemacht werden, das Ziel ist es zu informieren und zu Diskussionen anzuregen. Diverse Blickwinkel auf ein Thema sind hilfreich, um die Ambivalenzen zu betonen. Die Teilnehmer*innen können sich entweder aufwendig vorbereiten oder auch die Gesprächsrunde einfach gestalten. Wichtig ist nur, dass der nötige Gestaltungs-Rahmen des Podcast eingehalten wird. Das bedeutet nichts anderes, als dass die Teilnehmer*innen möglichst Podcast-erfahren sind und genau wissen, wann sie reden und wann nicht. Es muss gewährleistet sein, dass die Hörer*innen dem Gespräch gut folgen können.

Dieses Format nimmt pro Folge am meisten Vorbereitungszeit in Anspruch. Die Auswahl von Diskussionspartner*innen erfordert eine tiefe Auseinandersetzung mit dem Thema. Die Organisation ist aufwendig. Es muss ein Termin gefunden werden, an dem alle Teilnehmer*innen ins Studio kommen können. Die Gesprächspartner*innen müssen zudem angemessen „gebrieft“ werden.

Auch die Ansprüche an die Hosts sind bei solchen Formaten am größten. Bei einem Panel-Podcast übernimmt der Host die Rolle des Moderators. Eine Diskussion oder Debatte im Podcast-Format ist eine große Herausforderung, die Moderation erfordert viel Erfahrung und Fingerspitzengefühl.

Ein Panel-Podcast-Format benötigt auch längere Folgen, damit die Standpunkte der Gesprächspartner*innen gut zur Geltung kommen können. Die Folgen dauern deshalb für gewöhnlich länger als eine Stunde und können mehrere Stunden lang sein, dies erfordert viel Ausdauer und Konzentration seitens Teilnehmer*innen und Moderation.

Ein Tabelle auf der zusehen ist wie viel zeitlicher Aufwand ungefähr nötig ist um eine Folge vorzubereiten. Abhängig von Podcast Format und Länge der Folge
Orientierungswerte zum zeitlichen Aufwand pro Podcast-Folge

Was Du bei der Wahl eines geeigneten Hosts unbedingt beachten sollst, erfährst Du im folgenden Kapitel.

Host(s) for the win

Die Hörer*innen müssen sich mit dem Host bzw. Hosts identifizieren können, darum ist die Wahl nicht immer einfach. Im Vorfeld müssen einige Fragen beantwortet werden:

  1. Wie viele Hosts braucht das Format (ggf. auch Vertretung bei eventuellen Ausfällen)
  2. Welche Rolle soll der Host, die Hosts in der Lage sein zu übernehmen?
  3. Sollen es Interne oder Externe Hosts werden?
  1. Sollen es Interne oder Externe Hosts werden?

Basierend auf den Erkenntnissen aus den vorherigen Schritten steht hier eine Entscheidung an, die sich essenziell auf den Erfolg des Podcast auswirkt. In diesem Kapitel erfährst Du das wichtigste über die Auswahl deiner Hosts.

Ist Hostsein Dein Ding?

Ein Mann, Anfang fünfzig, mit grauen Haarsträhnen, sitzt in einem Tonstudio und spricht einen Podcast ein. Dabei liest er von einem Blatt Papier ab. Er trägt Kopfhörer, einen braunen Jackett. Vor Ihm ist ein Mischpult und ein Mikrofon
Dieses Bild wurde mit Hilfe einer KI generiert

Es ist Dein Podcast-Projekt, also ist es doch logisch, dass Du der Host sein musst. Aber warte, nichts überstürzen – es gibt eine Reihe an Bedingungen, die Du erfüllen solltest. „Och wos soll denn do schiefgehen?“ Diese plakative Dialektimitation soll etwas sehr Wichtiges veranschaulichen – Aussprache ist essenziell. Starke Sprachfärbungen oder auch ausgeprägte Sprachfehler sind ein Ausschlusskriterium für einen Host. Die Aussprache muss klar und deutlich sein, damit die Zuhörer*innen ohne größere Anstrengung dem Podcast folgen können.

Hast Du die Erfahrung gemacht, dass die Menschen Dir gerne zuhören? Das ist ein guter Hinweis darauf, dass Du auch als Podcast-Host eine gute Figur machen kannst. Trotzdem ist Erfahrung mit Moderation bzw. Gesprächsführung sehr wichtig, hierfür können auch Erfahrungen im Bereich Content Creating nützlich sein. Deine Eigeneinschätzung ist wichtig, wenn Du Dir aber nicht sicher bist, frag Deine Freunde oder Kolleg*innen, um ihre Einschätzung Deiner Fähigkeiten in Bezug auf Gesprächsdynamik und Zuspitzung von Themen. Nimm eine Testfolge auf und erfrage Feedback von unterschiedlichen Personen.

Unternehmens-interner Host

Oberflächlich betrachtet scheint der CEO eine gute Wahl zu sein, dem ist es aber nicht unbedingt so. Nur weil sich eine Person gut mit der Materie auskennt, ist sie nicht zwingend ein guter Podcast-Host. CEOs sind zudem stark eingebunden und haben darum größere Schwierigkeiten, regelmäßig Termine für die Aufzeichnungen und Vorbereitungen zu finden. Neben dem zeitlichen Problem neigen viele Führungspersonen zum selbstdarstellerischen Verhalten, dies kann den Erfolg des Podcast – je nach Format – erheblich schmälern.

Personen, die viel in Dialog mit anderen Menschen treten und mit Medien vertraut sind eignen sich tendenziell besser als Hosts. Dazu zählen in der Regel firmeninterne Trainer, Marketing- sowie Sales-Personen. Eine Affinität für die Öffentlichkeit ist ebenso eine praktische Eigenschaft für einen Host, da es für Promotion Zwecke auch Foto- und ggf. Videoaufnahmen braucht.

Es ist sinnvoll sich abzusichern, darum sollten Testfolgen aufgenommen werden, ggf. mit mehreren Moderatoren*innen. Die Testfolgen sind dabei nicht nur hilfreich, um die Wahl der Hosts zu überprüfen, sondern auch, um ggf. Schwächen in der Konzeption zu erkennen.

Tipp: Um bei Ausfällen durch Kündigung oder Krankheiten abgesichert zu sein ist es sinnvoll ein kleines Moderatoren-Team aufzubauen.

Unternehmensexterner Host

Hosts müssen nicht zwingend zum Unternehmen gehören, es können auch externe Personen gecastet werden. Es ist ein aufwendiger Prozess, kann aber genau die passende Lösung darstellen. Ein externer Host muss den Podcast mitentwickeln wollen und eine ausgeprägte Affinität für das Themengebiet sowie viel Erfahrung als Moderator*in haben. Weitere Casting-Kriterien, die bei der Suche nach dem passenden Host helfen folgen im nächsten Abschnitt.

Casting Kriterien

Bei der Auswahl von externen Hosts solltest Du Dich an den bisherigen Werdegang der potenziellen Kandidat*innen orientieren. Diese sollten sich bereits profiliert haben, als Moderator*innen, Coaches, Trainer, Content Creator etc.

Der Host muss in der Lage sein sich selbstständig auf die Folgen vorzubereiten, um bei den Aufzeichnungen frei reden zu können. Dabei ist effizientes Vorgehen sehr wichtig, darum ist ein ausgeprägtes Verständnis für die Brand, die Themen, das Format und die Gäste eine weitere Grundvoraussetzung.

Tipp: Suche zwei bis drei Kandidat*innen aus mit denen Du die Testfolgen aufnimmst. Lege die Testfolgen so an, dass sie auch direkt als Pilotfolgen fungieren können.

Host als Markenbotschafter

Diese Rolle erfordert eine bereits bestehende mediale Reichweite des Kandidaten oder der Kandidatin. Geeignet sind dafür Content Creator, mit denen Du oder Dein Unternehmen bereits gearbeitet habt. Auch „Stars“, Moderatoren aus TV bzw. Radio können diese Rolle ausfüllen. Menschen mit dieser Erfahrung sind routiniert, ihre Performance ist stabil und auf einem hohen Niveau.

Es gibt bei dieser Host-Auswahl-Strategie jedoch einige Aspekte, die beachtet werden müssen. Hierzu sollten vier wesentliche Fragen beantwortet werden:

  1. Versteht die Person die Marke?
  2. Passt die Person zur Marke? (Hierfür sind Background Recherchen notwendig)
  3. Hat die Person genügend Zeit für das Projekt?
  4. Passt die Person ins Budget?

Markenbotschafter bringen bereits Reichweite mit, was eine unglaublich wichtige Ressource ist. Aber es liegt auf der Hand, dass aufgrund der Reichweite und Professionalität die Gagen auch entsprechen hoch sein werden.

Die Suche nach dem geeigneten Host für Deinen Podcast ist der letzte Schritt bei der Konzeption

Fazit: Podcast Konzept und Strategie

Jetzt hast Du einen guten Überblick bekommen, um Dein eigenes Podcast-Projekt zu starten. Podcasts sind eine sehr effektive Art des Content Marketing. Sie können im Alltag bei vielen Gelegenheiten nebenbei gehöret werden. Gesprochener Text wird vom Gehirn am einfachsten erfasst, so können Markenbotschaften effizient zu potenziellen Kunden und Partner*innen gelangen. In Abhängigkeit Deiner Zielsetzung kannst Du Brand Awareness steigern, ein Selling Funel aufbauen, das Image Deines Unternehmens verbessern oder auch eine gute Positionierung als Arbeitgebermarke erlangen.

Je akkurater Dein Podcast-Konzept ausgearbeitet ist, desto besser wird Dein Podcast performen. Plane für die Vorbereitung ausreichend Zeit ein, denke dabei an die Feedbackschleifen und sei bereit für eventuelle Anpassungen. Nutze die Tipps aus dem Text, arbeite Dich Schritt für Schritt vor und bringe Deine Ergebnisse in eine Übersichtliche Form. Zur Hilfestellung haben wir für Dich eine vorlaute Podcast-Konzept-Vorlage als PDF zum Herunterladen vorbereitet. Nun steht Deinem eigenen Podcast nichts im Weg.

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